Spam auf Foursquare.

Wer die Devise mag «any PR is good PR», wäre jetzt gut darin beraten, sich einen Foursquare-Account zuzulegen und die nahe Umgebung mit Tipps zu spamen. Am besten bezieht man Verwandte und Bekannte gleich mit ein. Noch ist die Foursquare-Community in der Schweiz verschwindend klein. Doch seine Nutzer sind meistens auch diejenigen Leute, die ein eigenes Blog führen, bei Twitter sehr aktiv sind und überhaupt eine erhöhte Neugierde gegenüber Web- und Mobile-Gadgets aufweisen: word of mouth ist also garantiert.
Auf Foursquare geht es nun darum, so viele Freunde wie möglich zu sammeln und dann drauflos zu markieren. Die Hunde sollten es nicht besser machen.

via blog.joopp.com


Gerade in der Schweiz wäre es noch ein Leichtes sich als Oberfoursqarespamer zu etablieren. Je nach dem wie geschickt man seine Botschaft unter die Leute bringt, könnten die aufpoppenden Tipps bei den jeweiligen Locations auch als Amusement sehr gerne gelesen werden. Denn immerhin hat sich jemand beim Schreiben dieser Nachricht etwas überlegt. Im Gegensatz zur 0815-Benachrichtigung auf Twitter, wo man eine Zeit lang überflutet wurde mit Nachrichten à la «Studer Max hat sich gerade im Happy Beck (Filiale Langstrasse) eingecheckt».

Ein Vorteil gegenüber dem Blogspaming ist übrigens auch, dass der Dienst noch so jung ist, dass es keine entsprechenden Blockaden gibt. Zudem werden alle Orte in der Umgebung automatisch angezeigt und man kann einen nach dem anderen durchspamen. Aber aufgepasst, etwas Muse ist schon nötig. Nach circa 4 Check-ins in nächster Umgebung, wird der Dienst misstrauisch. Ein weiterer Check-in ist dann erst nach einigen Minuten wieder möglich.

Bevor Foursquare allerdings Spamkontrollen einführt, sollten der Check-in Radius massiv eingeschränkt werden. Der Reiz des Spiels büsst enorm ein, wenn ich mich sowieso in «Places» in einem Umkreis von 15 Kilometern einloggen kann. Das verdirbt auch dem Spamer den Spass.

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